Dr. Constanze Krenz – Senior Associate, Intellectual Property & Technology

Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Tätigkeitsfeld und sagen uns, was Ihnen bei DLA Piper am besten gefällt.

Bei DLA arbeite ich im Bereich Patent Litigation und kümmere mich daher - wie die Bezeichnung schon vermuten lässt - hauptsächlich um streitige Patentverfahren. Dies umfasst zum einen Streitigkeiten vor den Landes- und Oberlandesgerichten über die Verletzung von Patenten und zum anderen die Rechtsbestandsverfahren vor dem Patentamt oder dem Bundespatentgericht. Am meisten schätze ich die Diversität dieser Arbeit. Es gibt bei diesen Fällen kein Schema F, sondern jeder Fall hat seine eigenen Herausforderungen und rechtlichen Problemstellungen. Darüber hinaus hat man immer sehr viel Kontakt mit dem Mandanten und hat die Möglichkeit, auch vor Gericht mit zu verhandeln und die Interessen der Partei zu vertreten.

Was man mitbringen sollte?

 Auch bei DLA gilt, was wahrscheinlich für die meisten (nicht nur Groß-)Kanzleien gilt, dass man sehr gute Englisch-Kenntnisse mitbringen sollte. Viele Mandanten kommen nicht aus Deutschland, weswegen die Kommunikation in diesen Fällen grundsätzlich in Englisch stattfindet. Aufgrund der Größe der Kanzlei ist aber auch ein gewisses Maß an Flexibilität sowie Teamfähigkeit und Eigeninitiative sehr wichtig. Man sollte daher nicht zu schüchtern und zurückhaltend im alltäglichen Zusammenarbeiten sein, sondern auch mutig zu seiner Überzeugung stehen können.   

Wodurch hebt sich DLA Piper Ihrer Meinung nach positiv von anderen renommierten Anwaltskanzleien ab? 

DLA hebt sich deshalb von anderen Kanzleien positiv ab, da man auch als Nicht-Partner und auch mit noch jüngerer Seniorität sehr viele Möglichkeiten besitzt, sich in die Kanzlei mit einzubringen. Es gibt zahlreiche Initiativen (sei es Business Development, Recruiting, Networking etc.), bei denen auch die jüngeren Kollegen explizit angesprochen werden, sich zu beteiligen. Das hilft, schon in jüngeren Jahren sein Profil zu schärfen und nach außen "sichtbar" zu werden, was ich für die persönliche Entwicklung sehr wichtig finde. Es wird niemand gezwungen, sich "zusätzlich" zu engagieren. Diejenigen Kollegen, die an solchen zusätzlichen Aktivitäten aber Freude haben, finden vielfältige Möglichkeiten, sich in und für die Kanzlei einzusetzen.

Was können Sie uns über die Arbeitszeiten berichten?

Die Arbeitszeiten würde ich für eine Kanzlei dieser Größe als sehr human bezeichnen. Natürlich gibt es immer Spitzenzeiten, an denen man gezwungen ist, länger im Büro zu bleiben. Man kann aber diese nicht nur dadurch "ausgleichen", dass man in eher ruhigen Zeiten das Büro früher verlässt, sondern hat auch die Möglichkeit, bei normaler Arbeitsauslastung so rechtzeitig das Büro zu verlassen, dass man abends noch kleinere Einkäufe tätigen kann. Am angenehmsten finde ich tatsächlich, dass man sich die Arbeit flexibel einteilen kann. So lange die Arbeit pünktlich und vollständig abgeliefert wird, ist man nicht gezwungen, bis zu einer bestimmten Uhrzeit im Büro zu sitzen.

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