Dr. Gregor Schroll LL.M. – Senior Associate, Kartellrecht

War es schon immer Ihr Traum, irgendwann einmal Anwalt zu werden (wenn ja, warum - wenn nein, warum sind Sie es geworden?)

Es war nicht immer mein Traum, einmal Anwalt zu werden, aber seitdem mir bewusst wurde, dass Astronaut keine realistische Option sein würde, erschien mir Jura als Studienfach attraktiv, weil es ein sehr breites Spektrum an interessanten Betätigungsmöglichkeiten bietet. Schon während des Studiums war mir klar, dass ich später als Anwalt tätig sein wollte, weil ich die Arbeit als unabhängiger Rechtsberater in der freien Wirtschaft immer als besonders spannend und vielseitig wahrgenommen habe und ich entdecke im Rahmen meiner täglichen Arbeit regelmäßig neue Aspekte, die mir bestätigen, dass diese Entscheidung richtig war.

 

Wann und warum haben Sie sich für DLA Piper entschieden?

Ich habe meine Wahlstation im Rahmen des Referendariats im Büro von DLA in Kapstadt absolviert und dieser Umstand hat erheblich zu meiner Entscheidung beigetragen: DLA Piper ist eine der wenigen Sozietäten, die weltweit in nahezu jeder bedeutenden Jurisdiktion Büros unterhält. Dies spürt man bei der täglichen Arbeit, etwa durch die internationale Mandatsstruktur oder die professionelle Zusammenarbeit mit Kollegen aus DLA Piper Büros auf der ganzen Welt. Neben dem einzigartigen internationalen Netzwerk zeichnet sich DLA Piper durch anspruchsvolle und interessante Mandate, exzellentes Teamwork, eine sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre, Weiterbildungsmöglichkeiten, eine ausgewogene Work-Life-Balance und viele weitere Vorzüge aus. Das attraktive und vielseitige Gesamtpaket hat mich von Beginn an überzeugt.

 

Wie viel Unterstützung haben Sie während Ihrer Anfangszeit erfahren und wie sah diese aus/worin bestand diese genau?

Die Tätigkeit in einer internationalen Großkanzlei führt wahrscheinlich die meisten Berufsanfänger früher oder später an ihre Grenzen, denn die Anforderungen sind komplex: herausfordernde juristische Aufgabenstellungen, Zeitdruck, Englisch als Arbeitssprache, Kommunikation mit internationalen Mandanten, um nur einige zu nennen. Vor diesem Hintergrund ist jede Form von  Unterstützung für einen Berufsanfänger in der Anfangszeit sehr hilfreich, um sich im Arbeitsalltag zurechtzufinden. Ich habe bei DLA Piper von Beginn an sehr viel Unterstützung erhalten und die Erfahrung gemacht, dass sowohl Partner als auch Associates sowie die Kollegen auf allen weiteren Ebenen stets ein offenes Ohr für mich hatten und mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen.  

 

Was war bislang Ihre größte Herausforderung?

Ich glaube, dafür lässt sich kein einzelnes Ereignis benennen, denn im Grunde besteht meine Arbeit in einer sich täglich aufs Neue stellenden Herausforderung und gerade dieser Aspekt macht den Job so interessant. In erster Linie betrifft dies die Mandatsarbeit und den damit verbundenen Anspruch, exzellente juristische Arbeit zu leisten, jenseits aller sprachlichen, rechtlichen und kulturellen Unterschiede, die unsere internationalen Mandate kennzeichnen. Diese Herausforderung wird immer erhalten bleiben. Daneben existieren aber viele weitere Aspekte, die vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden Verantwortung und intensiveren Einbindung in Mandate eine ständige Herausforderung darstellen und verhindern, dass die Arbeit zur Routine wird.

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